Der Kärntner ALTIS Berglaufcup 2010 startet am 10. April 2010:
21 Bergläufe zu Gunsten der „Schmetterlingskinder“
Althofen, 31. März 2010 - Am 10. April 2010 startet beim St. Georgener Brandl Berglauf im Lavanttal der heurige Kärntner ALTIS Berglaufcup. Bevor es zum großen Finale am 16. Oktober beim Techelsberglauf kommt, wird das internationale Starterfeld von rund 3000 Läufern in 21 Bergläufen rund 17.000 Höhenmeter in rund 215 km bewältigen. Veranstaltet wird der Kärntner ALTIS Berglaufcup vom Kärntner Leichtathletikverband gemeinsam mit der Kleinen Zeitung. Auch ALTIS Humanomed Sportmedizin unterstützt die Laufveranstaltung. Auch im heurigen Jahr gibt es wieder das Berglauftrikot für den führenden im Cup. (M/W) Bei der Schlussverlosung werden 10 ALTIS Leistungstest verlost.
„Die Veranstaltung gewinnt mehr und mehr an Beliebtheit, und wir freuen uns seit 2005 über ständig steigende Teilnehmerzahlen“, freut sich Erich Tropper, Berglaufreferent des Kärntner Leichtathletikverbandes. Eine Tatsache, die heuer vor allem Kindern zu Gute kommt, die an Epidermolysis Bullosa leiden, den so genannten Schmetterlingskindern. Denn 50 Cent pro Starter gehen an den Verein DEBRA Austria, eine Selbsthilfeorganisation, die sich um die Anliegen Betroffener kümmert. „Es war uns ein Anliegen, nicht nur eine professionelle Sportveranstaltung auf die Beine zu stellen, sondern damit auch die Schmetterlingskinder zu unterstützen. Das nicht nur alle Veranstalter und Läufer spenden und auch noch Unternehmen gesucht werden die den gespendeten Beitrag verdoppeln sollten. Die Kelag hat sich sofort bereit erklärt mit einem Startbetrag bei dieser guten Sache dabei zu sein freut sich besonders Organisator Erich Tropper und hofft es folgen auch noch andere Unternehmen.
Anzahl der Teilnehmer konnte von Jahr zu Jahr gesteigert werden:
Längst interessieren sich nicht mehr nur reine Bergläufer für den Berglaufcup. Immer mehr Sportler aus vielen anderen Bereichen nehmen die Gelegenheit wahr, sich beim Berglauf einer neuen Herausforderung zu stellen und sehen die Teilnahme als Ergänzungstraining zu ihrem Stammsport und man erholt sich relativ schnell von so einem Bergauf hat die Erfahrung gezeigt. „Immer mehr, Straßenläufer, Langläufer, Triathleten, Radrennfahrer und Mountainbiker melden sich bei uns an und bereichern das Starterfeld “, berichtet Erich Tropper.
Diesen Trend kann Mag. Hannes Brandstätter, Sportwissenschafter von ALTIS Humanomed Sportmedizin nur bestätigen: „Beim Berglauf sind vor allem Vollblutsportler, aber auch leistungsorientierte Hobbysportler an den vorderen Platzierungen zu finden“. Eine extreme Belastung zum Beispiel ist der heuer erstmals stattfindende Karawanken Alpin Halbmarathon, der neben der Halbmarathondistanz noch die Bewältigung von 1780 Höhenmetern vorsieht. „Dieser Lauf ist Hobbysportlern nicht unbedingt zu empfehlen. Allerdings gibt es auch eine Reihe von Läufen, die sich für Hobbyläufer sehr wohl anbieten“, so Brandstätter.
Beim Berglauf werden die elf besten Ergebnisse eines Teilnehmers gewertet. In die Schlusswertung kommt, wer an mindestens fünf Läufen teilgenommen hat. Neben der Hauptwertung, dem Kärntner ALTIS Berglaufcup gibt es noch eine Spezialwertung, den Kleine Zeitung Spezialcup, gesponsert von UNIQA. Für den Spezialcup werden die fünf besten Ergebnisse gewertet.
Zu den Favoriten zählen bei den Damen neben Sabine Harder, Helga Tomaschitz, Sabine Kozak, Karin Lerchbaumer, Birgit Haas, Birgit Kummerer, Zala Zdouc. Etwas schwieriger ist es bei den Männern. Da neben Vorjahrsieger Robert Stark, Jan Kirschbach, Gernot Seidl, Erwin Kozak, Wolfgang Überfellner, Felix Meixner, Werner Brenner, Michael Lesjak uvm. um den Gesamtsieg kämpfen wird es bis zum Schuss spannend sein.
Eine detaillierte Liste aller Rennen, jeweiligen Distanzen und Wertungen finden Sie im Anhang. Weitere Infos auf: http://k-lv.com/home/index.php und www.kleinezeitung.at/laufen
Der erste Kärntner Berglauf fand 1995 statt. Seither konnte die Teilnehmerzahl verdreifacht werden. Im vergangenen Jahr gingen insgesamt 2700 Läufer an den Start. Am stärksten besetzt waren 2009 der Glocknerberglauf mit 874 Läufern gefolgt vom Monte Lusari Berglauf mit 450 Teilnehmern. Auch in diesem Jahr rechnet der Veranstalter mit steigenden Teilnehmerzahlen.
Heuer wird der Sieger aus 21 Läufen ermittelt. Der größte Teil der Läufe findet im Raum Kärnten statt, zwei Läufe in Slowenien und einer im italienischen Alpe Adria Raum. Bei einem Starterfeld, das aus 20 bis 24 Nationen besteht gewinnt die Veranstaltung so auch international immer mehr an Bedeutung.
Über die Epidermolysis Bullosa (eb) (Hautkrankheit)
Epidermolysis Bullosa ist eine unheilbare, folgenschwere Hauterkrankung, an der rund 500 Menschen in Österreich leiden. Auf Grund der erblich bedingten mangelhaften Verankerung der Oberhaut mit der Lederhaut reagiert die Haut auf bereits geringe Belastungen überempfindlich, bildet Blasen, reißt und bildet offene Wunden am ganzen Körper. Einfache Berührungen können offene Wunden und Infektionen auslösen.
Die Krankheit kann nicht behandelt werden, die Behandlung der Symptome und vorbeugende Maßnahmen zur Verhinderung von Blasen und Infektionen stehen im Mittelpunkt.
Die Zahl der Betroffenen ist so gering, dass die öffentliche Hand keine kompetente medizinische Versorgung gewährleisten konnte. Eine zentrale Versorgungseinheit wurde daher durch den Verein DEBRA in Forme einer privat betriebenen Spezialklinik errichtet. Es handelt sich europaweit um die einzige Spezialklinik für Epidermolysis Bullosa: der Betrieb und Erhalt der Klinik ist ausschließlich auf Spenden angewiesen.
Nähere Informationen finden Sie unter www.schmetterlingskinder.at
Kontakt Kärntner Leichtathletik Verband
Erich Tropper
Referent Berglauf
T: 0664/9628084
www.k-lv.com
Kontakt ALTIS Humanomed Sportmedizin
Mag. Ulrike Koscher-Preiss
Humanomed Consult GmbH
Jesserniggstraße 9
9020 Klagenfurt
T: 0463/ 316 19 0
www.humanomed.co.at



