Onkologische Rehabilitation
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Die Onkologische Rehabilitation richtet sich an Patienten, die ihre primäre Krebsbehandlung abgeschlossen haben und deren physischer und psychischer Gesundheitszustand wieder verbessert werden soll. Die primäre Krebsbehandlung umfasst häufig mehrere Behandlungsschritte wie z.B. Operationen, Strahlentherapien und Chemotherapien.
Wer kommt zur Onkologischen Rehabilitation?
Eine Krankheit kann jeden treffen. Die Diagnose Krebs kommt für die meisten unerwartet und verändert alles.
- Kolorektales Karzinom
- Mammakarzinom
- Gynäkologischer Tumor
- Hoden-Tumor
- Lymphom und Lungenkarzinom
- Zustand nach Stammzelltherapie und andere Tumorentitäten
Mehr als 36.000 Menschen erkranken in Österreich jährlich neu an Krebs. Dank verbesserter Früherkennung und wirksameren Behandlungen ist die Lebenserwartung deutlich höher als noch vor einiger Zeit. Als Folge der Krankheit und der Behandlungen ist häufig nicht nur die Lebensqualität sondern auch die körperliche Funktionalität und das psychische Wohlbefinden beeinträchtigt.
Genau aus diesem Grund wurde die Onkologische Rehabilitation in unserem Haus geschaffen. Alle unsere Therapien zielen darauf ab, körperliche, psychische und soziale Beeinträchtigungen der Betroffenen weitestgehend zu reduzieren und ihnen eine konstruktive Bewältigung der Erkrankung und Ihrer Folgestörungen zu ermöglichen. Darüber hinaus ist die Reintegration in das soziale und berufliche Umfeld ein wichtiges Ziel.
Ziele der Onkologischen Rehabilitation
Das Ziel der Rehabilitation von onkologisch erkrankten Menschen ist die Verbesserung ihrer Lebensqualität durch:
- Erkennen und Behandeln von Tumorassoziierten Komplikationen und Folgeerscheinungen wie z.B. Bewegungseinschränkung oder Narbenschmerzen, Nerveneinschränkungen etc.
- Optimierung der Schmerztherapie
- Stärkung der körperlichen Leistungsfähigkeit
- Bessere Bewältigung der tumorassoziierten psychischen Problematik wie z.B. Angststörungen oder Depressionen
- Ernährungsberatung und Schulung unter besonderer Berücksichtigung der Tumorart
Stärkung der vorhandenen Ressourcen
Neben der Verbesserung der Lebensqualität gibt es auch wissenschaftliche Daten, die dafür sprechen, dass durch eine entsprechende Lebensstiländerung eine Reduktion des Tumorrezidivs und eine Verbesserung des Gesamtüberlebens erzielt werden kann.
Prim. Univ.Prof. Dr. Dietmar Geissler
Ärztlicher Leiter Onkologische Rehabilitation
Facharzt für Innere Medizin, Hämatoonkologie und Nephrologie


