Humanomed Zentrum Althofen behandelt Patienten mit COPD, Asthma, Lungenhochdruck sowie allergischen Erkrankungen der Atemwege in der pneumologischen Rehabilitation

Althofen, 21. April 2015 – Nicht weniger als 10.000 Liter Luft strömen täglich durch unsere Lunge und sorgen für einen reibungslosen Stoffwechsel. Was aber passiert, wenn die Lunge erkrankt und nicht mehr ungehindert funktioniert? In Österreich ist bereits jeder 5. Erwachsene von COPD betroffen. Diese Abkürzung steht für "Chronic Obstructive Pulmonary Disease" und ist eine Lungenkrankheit, die durch eine chronische Entzündung die Atemwege verengt und das Lungengewebe nach und nach zerstört.

Auch die Weltgesundheitsorganisation schlägt Alarm: Es wird erwartet, dass die COPD bis zum Jahr 2020 die dritthäufigste Todesursache in den entwickelten Wirtschaftsländern sein wird. Der Grund: Meist bleibt die Krankheit jahrelang unbemerkt, denn sie entwickelt sich sehr langsam über einige Jahrzehnte hinweg, richtet aber irreparable Schäden im Lungengewebe an. Je früher die COPD diagnostiziert wird, desto eher kann erfolgreich auf den Verlust der Lungenfunktion eingewirkt werden.

Pneumologische Rehabilitation zur Steigerung der Lebensqualität

Im Humanomed Zentrum Althofen liegt der Fokus der pneumologischen Rehabilitation auf der Steigerung der Lebensqualität und Leistungsfähigkeit von COPD-Patienten. „Die Langzeitwirkung einer pneumologischen Rehabilitation ist wissenschaftlich erwiesen und Teil eines umfassenden Behandlungskonzepts nach internationalen Richtlinien“, sagt Prim. Dr. Christian Geltner, Facharzt für Lungenerkrankungen. Wichtig ist dabei auch, die Patienten zu motivieren, verschiedene Elemente der Rehabilitation, beispielsweise Bewegungstherapie, im nachfolgenden Alltag fortzuführen, um einen nachhaltigen Erfolg der Rehabilitation zu erreichen. Das Erlernen von Selbsthilfe- und Selbstkontrolltechniken stehen deshalb an oberster Stelle. Mit einem eigens abgestimmten Programm werden eine Verbesserung der Lungenfunktion und Abnahme der Atemnot, Verbesserung der Leistungsfähigkeit der Atemmuskeln sowie der gesamten Kraft und Ausdauer der Muskulatur angestrebt.

„Ein wesentlicher Erfolgsfaktor für die Rehabilitation ist unser interdisziplinäres Team, bestehend aus drei Lungenfachärzten, einer Allgemeinmedizinerin, speziell geschulten Atemphysiotherapeuten, Ergotherapeuten, Sportwissenschaftern, Diätologen und Pflegekräften“, so Prim. Dr. Christian Geltner. Nach einer ausführlichen Diagnose inklusive Ergometrie und Spirometrie bzw. Bodyplethysmographie werden zahlreiche therapeutische Verfahren genutzt, um die Ziele der Rehabilitation zu erreichen. Bei der Atemphysiotherapie werden atemerleichternde Techniken erlernt. Ein weiterer Fokus ist die Ernährung – COPD-Patienten sollten vor allem auf eine ausreichende Eiweißzufuhr achten, da häufig im Laufe der Erkrankung die Muskelmasse abnimmt.

Humanomed Zentrum Althofen rauchfrei

Der Hauptrisikofaktor für eine COPD ist das Rauchen. Für bis zu 90 Prozent aller Fälle ist der Tabakkonsum verantwortlich. Etwa jeder zweite ältere Raucher entwickelt eine chronisch obstruktive Lungenerkrankung. Die einzige Therapie, die die COPD ursächlich behandelt, ist die Raucherentwöhnung. Deshalb wurde das Humanomed Zentrum Althofen als rauchfreie Gesundheitseinrichtung zertifiziert, um mit dem gesamten Haus als gutes Beispiel voranzugehen. Um auch den Mitarbeitern den Umstieg in ein rauchfreies Leben zu erleichtern, bietet das Humanomed Zentrum Althofen ein eigenes Tabakentwöhnungspro- gramm für Mitarbeiter an.

Vom Antrag bis zur Reha

Für die pneumologische Rehabilitation ist das Humanomed Zentrum Althofen Vertragspartner der Pensionsversicherungsanstalt (PVA). Die Kosten werden direkt zwischen der jeweiligen Sozialversicherung und dem Humanomed Zentrum Althofen abgerechnet. So geht’s: Der behandelnde Arzt stellt einen Antrag auf pneumologische Rehabilitation beim zuständigen Kostenträger. Das Formular gibt’s zum Download unter www.pensionsversicherung.at unter „Formulare“. Der Patient erhält eine schriftliche Verständigung durch seinen Kostenträger über die Bewilligung der medizinischen Rehabilitation. In der Folge erhält der Patient durch das Humanomed Zentrum Althofen die schriftliche Verständigung über den Termin der Rehabilitation. Ein Aufenthalt umfasst 22 Tage. Die Kosten dafür werden direkt von der Sozialversicherung übernommen.

Über die Humanomed Consult

Unter dem Dach der Humanomed Consult werden die drei führenden privaten Gesundheitsbetriebe Kärntens, das traditionsreiche Humanomed Zentrum Althofen, die Privatklinik Maria Hilf in Klagenfurt und die Privatklinik Villach betrieben. Aus der Programmierung von Krankenhaus Software hat sich nun der jüngste Geschäftszweig der Humanomed entwickelt: die Humanomed IT Solutions.
In Summe beschäftigt die Humanomed über 1000 Mitarbeiter und erwirtschaftet so einen Jahresumsatz von rund 90 Millionen Euro. Das Jahr 2015 steht ganz im Zeichen der Jubiläen: 40 Jahre Humanomed, 30 Jahre Privatklinik Villach und 5 Jahre Privatklinik Maria Hilf.

Kontakt Humanomed

Mag. Ulrike Koscher-Preiss
Humanomed Consult
Jesserniggstr. 9, 9020 Klagenfurt
Tel: +43 463 316 19 1050
E-Mail

Kontakt PR-Agentur

Annabel Loebell
LOEBELL NORDBERG
Neutorgasse 12/10, 1010 Wien
Tel: +43 1 890 44 06 11
E-Mail
www.loebellnordberg.com