Privatklinik Maria Hilf

Dr. Hannes Florianz verstärkt ab sofort das Wirbelsäulenzentrum der Privatklinik Maria Hilf, Klagenfurt

Klagenfurt, 01. Mai 2016 – Dr. Hannes Florianz (32), Facharzt für Orthopädie und orthopädische Chirurgie mit Schwerpunkt Wirbelsäulenchirurgie, verstärkt ab sofort das Kompetenzzentrum Wirbelsäule der Privatklinik Maria Hilf in Klagenfurt. Der gebürtige Klagenfurter kehrt nach zweieinhalbjähriger Tätigkeit als Oberarzt der Abteilung Wirbelsäulenchirurgie im Kantonsspital St. Gallen nun als Mitglied des interdisziplinären Teams der Abteilung für Orthopädie der Privatklinik Maria Hilf in seine Heimat zurück.

„Laut Statistik leiden zwei Drittel der österreichischen Bevölkerung zumindest einmal im Leben über einen längeren Zeitraum unter Kreuzschmerzen bzw. 17 % der Österreicher haben chronische Rückenschmerzen. Dies verursacht Kosten für das österreichische Gesundheitssystem welche etwa 2 % des BIP betragen. Ein wichtiger Faktor um diese eindrücklichen Zahlen zu reduzieren ist die Prävention und frühzeitiges Erkennen von Pathologien an der Wirbelsäule bzw. Patienten darüber adäquat zu instruieren und zu schulen.

Der Großteil aller schmerzhaften Zustände an der Wirbelsäule bedürfen keiner Operation und können erfolgreich konservativ behandelt werden. Nur etwa 10 % aller Wirbelsäulenpatienten können von einer entsprechenden operativen Versorgung profitieren – darum ist es die Aufgabe und Kunst des Wirbelsäulenchirurgen/Orthopäden genau diese Patientengruppe zu selektionieren und optimal und mit den bestmöglichen operativen Methoden zu behandeln“, erklärt Dr. Florianz. Dabei geht es vor allem darum, „Die passende, richtige und erfolgversprechende Operation für den einzelnen Patienten zu wählen. Die moderne Wirbelsäulenchirurgie setzt sich zum Ziel, den Patienten schnellstmöglich zu mobilisieren und in den gewohnten Alltag wieder zu integrieren. Eine minimalinvasive Operationstechnik an der Wirbelsäule konnte ich in der Schweiz erlernen und mit nach Österreich bringen – der XLIF. XLIF bedeutet eine weichteilschonende, risikoarme und effiziente Methode die Wirbelsäule von der Seite her kommend zu operieren. Diese Methode wurde in Südamerika 2001 erstmals beschrieben und wird in Österreich noch nicht in gleichem Maße wie in der Schweiz angeboten. Mein Ziel ist es, den Patienten in Österreich genau dies zu bieten – optimale, erfolgversprechende, moderne und sichere Behandlungen der Wirbelsäule“, so Dr. Florianz.

Rückenschmerzen, Hexenschuss, Bandscheibenvorfall - gehören zu den verbreitetsten Volkskrankheiten in Österreich. Aufgrund der vielfältigen, potenziell schmerzauslösenden Strukturen an der Wirbelsäule und der oft inadäquaten Diagnosefindung besteht die Gefahr der Chronifizierung. Dennoch findet das Thema Wirbelsäule in der Bevölkerung oft zu wenig Beachtung bzw. die Wichtigkeit des grössten Gelenks des menschlichen Körpers wird unterschätzt. Viele Betroffene leben jahrelang mit orthopädischen Erkrankungen oder Abnützungserscheinungen ohne die Ursachen zu kennen bzw. eine geeignete orthopädische Behandlung in Anspruch zu nehmen. Deshalb ist es Dr. Hannes Florianz ein besonders großes Anliegen, Menschen darauf aufmerksam zu machen, für dieses Thema zu sensibilisieren und entsprechend zu therapieren. „Eine gute Zusammenarbeit mit Praktischen Ärzten, Orthopäden, und natürlich Physiotherapeuten kombiniert mit einem multimodalen Behandlungsschema ist ein wichtiger Teil unseres Therapiekonzeptes. Ein wichtiges Ziel ist es auch, den Patienten Verständnis für die Ursachen ihrer Erkrankung zu vermitteln und ihnen eine möglichst umfassende Therapie und Heilung zu ermöglichen“, so Dr. Hannes Florianz über seine neue berufliche Herausforderung in Maria Hilf.

Vor seiner Rückkehr nach Kärnten war Dr. Hannes Florianz über zwei Jahre Oberarzt der Abteilung Wirbelsäulenchirurgie im Kantonsspital St. Gallen in der Ostschweiz. 2015 wurde Dr. Hannes Florianz der Wissenschaftspreis der österreichischen Gesellschaft für Wirbelsäulenchirurgie für die beste Publikation verliehen. Seit 2014 hat Dr. Hannes Florianz die ärztliche Leitung während des Beachvolleyball Grand Slam in Klagenfurt übernommen. Seine Ausbildung zum Facharzt absolvierte er in Deutschland (Bayern) und an der Privatklinik Maria Hilf. Sein Humanmedizinstudium absolvierte er an der Universität Innsbruck mit Mindeststudiendauer und promovierte nach zwölf erfolgreichen Semester im Juni 2008.

Über die Humanomed

Unter dem Dach der Humanomed werden die drei führenden privaten Gesundheitsbetriebe Kärntens, das traditionsreiche Humanomed Zentrum Althofen, die Privatklinik Maria Hilf in Klagenfurt und die Privatklinik Villach betrieben. Aus der Programmierung von Krankenhaus Software hat sich der jüngste Geschäftszweig der Humanomed entwickelt: die Humanomed IT Solutions. In Summe beschäftigt die Humanomed Gruppe über 1000 Mitarbeiter und erwirtschaftet so einen Jahresumsatz von rund 95 Millionen Euro.

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