Patienteninformation

Computertomographie (CT)

Aufklärungsblatt

Download

Häufig gestellte Fragen

Ich habe eine Kontrastmittelallergie, wie soll ich mich verhalten?

Sollten Sie eine bekannte Kontrastmittelallergie haben, teilen Sie das bitte bereits bei der Anmeldung mit. Da nicht für alle Untersuchungen Kontrastmittel benötigt wird, kann mit entsprechender Vorbereitung im Institut die Untersuchung dennoch manchmal durchgeführt werden.

Ich habe eine Schilddrüsenerkrankung, was muss ich beachten?

Bitte bringen Sie alle bekannten Unterlagen mit, damit abgeklärt werden kann, ob Sie eine Untersuchung mit Kontrastmittel erhalten können.

Ich könnte schwanger sein, darf ich trotzdem mit dem CT untersucht werden?

Schwangere Personen dürfen mittels Computertomographie insbesondere im Bauch- und Beckenbereich nicht untersucht werden. Teilen Sie uns bitte die Möglichkeit einer Schwangerschaft mit, manchmal können auch alternative Untersuchungen durchgeführt werden.

Was muss ich vor der CT-Untersuchung beachten?

Etwa zwei Stunden vor der Untersuchung sollten Sie nur mehr trinken und kein ausgiebiges Essen konsumieren.

Da wir für die Untersuchung Ihr schriftliches Einverständnis benötigen und auch die Anmeldeformalitäten Zeit in Anspruch nehmen, bitten wir Sie, 15 Minuten vor dem geplanten Termin bei uns zu erscheinen.

Magnetresonanztomographie (MRT)

Aufklärungsblatt

Download

Häufig gestellte Fragen

Was muss ich vor der MRT-Untersuchung beachten?

Da wir für die Untersuchung Ihr schriftliches Einverständnis benötigen und auch die Anmeldeformalitäten Zeit in Anspruch nehmen, bitten wir Sie, 15 Minuten vor dem geplanten Termin bei uns zu erscheinen.

MRT bei Implantaten/Prothesen/Schrauben etc.

Patienten mit Prothesen, Implantaten, Schrauben und Hörgeräten müssen dies unbedingt im Rahmen der Aufklärung vor der MRT-Untersuchung melden, da nicht alle dieser Implantate in der MRT untersucht werden können. Sollten Sie einen Implantatpass besitzen, bringen Sie diesen bitte  unbedingt zur Untersuchung mit.

Um genügend Zeit zu haben um Ihr individuelles Risiko für eine MRT-Untersuchung abschätzen zu können, bitten wir Sie, schon 30 min. vor der Untersuchung zu erscheinen und gleich bei der Anmeldung bekannt zu geben, dass Sie Implantatträger sind.

MRT bei Piercing/Permanent Make-up/Tätowierungen

Ein Piercing ist zur Untersuchung zu entfernen, insbesondere, wenn es in der untersuchten Region liegt (z. B.: Nase, Ohr bei Schädel-MRT).

Bitte informieren Sie uns über Permanent Make-Up, insbesondere an den Augenlidern, da die fallweise enthaltenen Eisenpartikel zu Lidrandverbrennungen führen können.

Tätowierungen sind zumeist unproblematisch, es sei denn, es sind Farbstoffe mit Eisenpartikel verwendet worden - sprechen Sie mit uns darüber.

MRT bei fixen Zahnregulierungen/Brackets

Bei ungeeignetem (ferromagnetischem) Versorgungsmaterial kann es in einzelnen seltenen Fällen als Folge von Erhitzung im Rahmen der Untersuchung zu Zahnverfärbungen oder Schleimhautirritationen kommen. Wir empfehlen, den Spanndraht vor der Untersuchung entfernen zu lassen - sprechen Sie darüber mit Ihrem Kieferorthopäden. Wir beraten Sie ebenfalls gerne.

Außenliegende Drahtbügel einer Regulierung - sofern sie nicht entfernt werden können - stellen eine Kontraindikation zur Untersuchung dar.

MRT bei Herzschrittmachern

Patienten mit Herzschrittmachern können bei uns leider nicht untersucht werden, da MR-Untersuchungen in jeglicher Körperregion auch für sogenannte MR-taugliche Schrittmacher nur im Beisein eines Kardiologen durchgeführt werden können, der den Schrittmacher auch in einen MR-Modus umprogrammieren muss.

Weiters sollten Untersuchungen von Patienten mit Schrittmachern nur an Geräten mit einer Feldstärke von 1,5 Tesla durchgeführt werden, sodass bei uns auch aufgrund der höhreren Feldstärke von 3,0 Tesla solche Untersuchungen nicht möglich sind.

MRT und Schwangerschaft

Grundsätzlich stellt eine Schwangerschaft keine Kontraindikation zu einer MR-Untersuchung dar. Wenn möglich, wird aber die Exposition des ungeborenen Kindes im ersten Drittel der Schwangerschaft vermieden.

MRT und stillende Mütter

Sollte eine Kontrastmittelgabe für Ihre Untersuchung notwendig sein (z. B. MR-Mammographie), werden wir dies im Vorfeld mit Ihnen besprechen. Grundsätzlich ist das von uns verwendete MR-Kontrastmittel auch für stillende Mütter einsetzbar. Sicherheitshalber sollte die Muttermilch aber bis 24 Stunden nach der Untersuchung abgepumpt und verworfen werden. Wir werden aber versuchen, eine individuelle Lösung mit Ihnen zu vereinbaren.

MRT und Platzangst

Unser Tunneldurchmesser ist mit 70 cm der größte Durchmesser in Kärnten, das ist für die meisten Patienten schon sehr hilfreich. Bei einigen Untersuchungen bleibt der Kopf außerhalb der Tunnelöffnung (MR-Fuss, MR- Knie). In schwerwiegenden Fällen können Sie auch Beruhigungstropfen erhalten. Kommen Sie im Falle einer massiven Platzangst zumindest eine halbe Stunde vor der Untersuchung und geben Sie uns das Problem noch einmal bei der Anmeldung bekannt. Bitte bringen Sie eine Begleitung mit, da Sie nach Medikamentenverabreichung danach für zumindest 12 Stunden kein Auto fahren dürfen.