Das Knie –
Wenn das größte Gelenk des Körpers schmerzt

Das Kniegelenk ist das größte Gelenk des menschlichen Körpers. Es ist im Leben unterschiedlichsten Belastungen ausgesetzt. Je nach Intensität muss das Knie ein Vielfaches unseres Körpergewichts abfedern. Ein gesundes Knie ermöglicht uns, schmerzfrei zu gehen, zu laufen, uns hinzusetzen und sogar zu springen. All diese Bewegungen können wir ausführen, weil das Gelenk aus einem komplexen System von Knochen, Knorpeln, Bändern und Muskeln besteht.

Das Knie ist kein Scharniergelenk – es lässt auch Drehbewegungen zu. Es ist ein zusammengesetztes Gelenk und besteht aus den folgenden Knochen: Oberschenkel, Schienbein und Kniescheibe. Oberschenkel und Schienbein sowie Oberschenkel und Kniescheibe bilden jeweils ein Gelenk. Die beiden Menisken passen die Gelenkflächen von Oberschenkel und Schienbein aneinander an. Die Gelenkflächen sind mit Knorpeln überzogen, die als Stoßdämpfer wirken und eine reibungslose Bewegung ermöglichen. Geführt – und auch gesichert – werden die Bewegungen durch zwei Bandsysteme: Seitenbänder und Kreuzbänder.

"Wenn Schmerzen den Alltag prägen, ist die Lebensqualität geschwächt.
Individuelle Abklärung und gezielte Therapie
helfen Ihnen zurück zur Leichtigkeit.“
Prim. Dr. Bernd Graf

Therapie: Schwerpunkt Bewegung

Im Fall einer Operation verfolgt die postoperative Bewegungstherapie ein klares Ziel: Schmerzbekämpfung und Beweglichkeit des Gelenks. Die Aufgabe der aktiven und passiven Bewegungstherapie ist es, die mögliche Verklebung der Gleitschichten im Kniegelenk – und die damit verbundenen späteren Einschränkungen der Beweglichkeit – zu verhindern und die Gelenkfunktionen schnellstmöglich zu verbessern. Und zwar schmerzfrei.

  • Physiotherapie: Heilgymnastik, Unterwasserheilgymnastik
  • Medizinische Trainingstherapie: Ergometertraining, Krafttraining, sensomotorisches Training, Gleichgewichtstraining
  • Physikalische Therapie: Massagen, Elektrotherapie, Ultraschalltherapie, Schlammpackungen, Wärmetherapie, Entspannungstherapie
     

„Wir setzen auf gewebeschonende Operationstechniken, die eine rasche Rehabilitation und
Rückkehr in den Alltag möglich machen.“
Dr. Heinz Freithofnig

 

Individuelles Behandlungsangebot

Zu den ersten Behandlungsmethoden von Knieschmerzen zählen entzündungshemmende Medikamente, Physiotherapie, Bandagen oder auch Infiltrationen. Wenn der Knieschmerz und die Bewegungseinschränkung unerträglich werden und alle konservativen Maßnahmen bereits ausgeschöpft worden sind, wird ein Kniegelenksersatz zum Thema. Die häufigste Indikation für die operative Methode, ein künstliches Kniegelenk zu implantieren, ist die Arthrose. In den ersten drei Monaten nach der Operation heißt es vor allem, Beweglichkeit, Muskelkraft und hinkfreies Gehen wiederzuerlangen. Dieses Ziel wird in den meisten Fällen auch erreicht.

Kontakt und weitere Informationen

Prim. Dr. Bernd Graf
Facharzt für Orthopädie und orthopädische Chirurgie
Privatklinik Maria Hilf
T: +43 (0)463 5885-0
E: bernd.graf@humanomed.at

Dr. Heinz Freithofnig
Facharzt für Orthopädie und orthopädische Chirurgie
Privatklinik Maria Hilf
T: +43 (0)463 5885-0
E: heinz.freithofnig@humanomed.at

 

Kur oder Reha?

Für viele Patienten ist der Unterschied auf den ersten Blick nicht erkennbar. Während bei der Rehabilitation die „Reparatur“ im Vordergrund steht, geht es bei einer Kur vor allem um die Prävention.

Mehr

Herzinfarkt

Bei einem Herzinfarkt stirbt Herzmuskelgewebe infolge einer akuten Durchblutungsstörung ab. Meistens ist es die Folge eines Verschlusses von einem oder mehrerer Herzkranzgefäße.

Mehr

Frauen oder Männer - wer profitiert mehr von der neuen Kur?

Knapp 2.000 Patienten mit einem Frauenanteil von 52 % absolvierten von April 2018 bis Jänner 2019 eine Gesundheitsvorsorge Aktiv im Humanomed Zentrum Althofen.

Mehr

Psychopharmaka - erst die eigene Genetik fragen

Die Wirkung und Verträglichkeit von Medikamenten ist aufgrund der Gene individuell unterschiedlich. Bei psychischen Behandlungen ist dieses Wissen entscheidend für die Wahl des geeigneten Medikaments.

Mehr