Sport nach Hüft- und Kniegelenksersatz

Der Ersatz eines zerstörten Hüft- oder Kniegelenkes mit einem Kunstgelenk ist eine erfolgversprechende orthopädische Operation. Durch moderne Implantate und Implantationsmethoden kann eine lange Haltbarkeit der Prothesen erzielt werden. Gewebeschonende Operationstechniken, wie beispielsweise die AMIS Hüftimplantation und der damit verbundenen Vorteile führen zu einer hohen Patientenzufriedenheit.

Insbesondere bei jüngeren und vor der Operation körperlich aktiven Patienten stellt sich die Frage der Sporttauglichkeit mit dem neuen Kunstgelenk. Prinzipiell soll frühestens 3–6 Monate nach der Operation mit dem Sport begonnen werden um die knöcherne Konsolidierungsphase der Prothese nicht zu gefährden. Ausgenommen sind Gymnastik, Schwimmen und leichtes Ergometertraining das schon in der Rehabilitation eingesetzt wird. Danach sind Sportarten empfohlen ohne starke Spitzenbelastungen durch Sprung- und Rotationsbewegungen (low impact).

Welche Sportart ist die richtige?

Favorisierte Sportarten sind Kegeln, Radfahren, Schwimmen, Wandern mit gutem Schuhwerk und Stöcken, Nordic-Walking, Rudern und Tanzen. Tennis wird als Doppelspiel und auf nicht zu harten Belägen erlaubt, auch der geübte Golfer kann wieder beginnen, soll aber weniger stark eindrehen und das Körpergewicht mehr auf die Zehen verlagern. Bei Vorerfahrung wird Schifahren und Langlaufen als prothesentaugliche Sportart angesehen, wobei dem klassischen Stil mit Diagonalschritt der Vorzug gegeben wird. Zu den absolut abzulehnenden Sportarten zählen in erster Linie Ballsportarten, Kampfsport und Leichtathletik (high impact).

Kontakt

Dr. Heinz Freithofnig
Facharzt für Orthopädie und orthopädische Chirurgie
Privatklinik Maria Hilf

Durchleuchtung des Herzens

Seit einem Jahr ist in der Privatklinik Villach ein Volumen-CT in Betrieb. Das neue CT-Gerät reduziert die Strahlung um bis zu 75 %: Vollautomatisch berechnet die Dosisregelung für jede Untersuchung und jeden Patienten die minimal erforderliche Strahlendosis.

Mehr

Chronische Niereninsuffizienz und ihre Folgen

In Europa erkranken jährlich ungefähr 13 bis 14 von 100.000 Menschen an einer Niereninsuffizienz, wobei das Risiko mit zunehmendem Alter steigt. Bleibt die Krankheit unbehandelt, kann sie im schlimmsten Fall zu einem Nierenversagen und einer lebensbedrohlichen Urämie (Harnvergiftung) führen.

Mehr

Typ-2-Diabetes auf dem Vormarsch

Der Wohlstand unserer Gesellschaft und der damit verbundene veränderte Lebensstil (ungesunde Ernährung, wenig Bewegung) führt zu einer ständigen Zunahme von Übergewicht und/oder Typ-2-Diabetes in der Bevölkerung.

Mehr

Serious Games: Die Zukunft der Reha

Serious Games erobern die Reha. Digitale Anwendungen, die spielerisches Training mit medizinischer Präzision vereinen, eröffnen Patienten völlig neue Möglichkeiten – sowohl während des Klinikaufenthalts als auch zu Hause.

Mehr